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Kein Mietenstopp – sie planen einen „Supermietendeckel“

Stuttgart. Nach den Bundestagswahlen mischen die Grünen kräftig bei den Koalitionsverhandlungen mit und werden bei vielen Entscheidungen das Zünglein an der Waage sein. Eines dieser Themen könnten die Mieten sein. Anders als die SPD möchten die Grünen keinen bundesweiten Mietenstopp – sie planen einen „Supermietendeckel“. Für Experten aus der Branche kommt der Vorstoß der grünen Partei einem Mietenmanipulationsgesetz gleich. 

Keinen bundesweiten Mietenstopp – sie planen einen

„Zur Berechnung sollen die Mietverträge der letzten 20 Jahre herangezogen werden“, heißt es im Wahlprogramm der Grünen. Der Grünen-Abgeordnete Christian Kühn dazu im Hamburger Abendblatt: „Wir brauchen den Einbezug der Mieten der letzten 20 Jahre, um die Zeiten fairer und normaler Mietniveaus vor Beginn der großen Mietpreisrally überhaupt noch realistisch abzubilden.” 

„Hier stellt sich – wie beim Mietendeckel in Berlin – die Frage, ob ein solches Gesetz überhaupt verfassungsgemäß ist“, sagt Matthias Heißner, Mitbegründer und Geschäftsführer des Bonitätsprüfers Mietercheck.de und langjähriger Immobilienexperte. „Vielmehr handelt es sich hierbei um einen Angriff auf die Mietspiegel. Das wäre eine Katastrophe für den Wohnungsmarkt.“ Vermieter werden gezwungen, ihre aktuellen Mieten dramatisch zu senken. „So wird Vermieten zu einem Verlustgeschäft. Vor allem private Vermieter würden ihre Immobilien verkaufen, wahrscheinlich an große Investoren. Der Anreiz zum Erhalt der Immobilie geht völlig verloren und zur Schaffung neuer Mietwohnungen ebenso”, so Heißner. Teile der Politik kritisierten, dass Vermieter ihrer grundgesetzlichen Verantwortung nicht in ausreichendem Maße gerecht werden würden. Jedoch, so der Experte, “ist das durch die Rahmenbedingungen schlicht nicht besser möglich. So gerne wir auch wollen.”

***Gerne bieten wir Ihnen ein Interview mit Matthias Heißner, Geschäftsführer und Mitbegründer von Mietercheck.de, an. Als Immobilienexperte auf dem Gebiet der Vermietung kann Matthias Heißner beispielsweise über aktuelle Entwicklungen und Problemstellungen in der Immobilienbranche oder über das einzigartige Bonitäts-System von Mietercheck.de berichten.***

 

Über Mietercheck.de: 2004 wurde die auf Vermieterbelange spezialisierte Auskunftei in das zuständige Register aufgenommen. Der Experte für online Bonitätsprüfungen und Vermieterauskünfte Mietercheck.de überprüft seither datenschutzkonform und tagesaktuell die Bonität potenzieller Mieter in den größten Datenbanken Europas. Das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart steht für über 15 Jahre Expertenwissen rund um das Thema Vermietung. Über Mietercheck.de wurden bereits über eine Million online Bonitätsprüfungen durchgeführt, aber auch politisch sorgt das Unternehmen für Veränderung: 2006 wurde durch die stetige Medienpräsenz von Mietercheck.de beispielsweise der Begriff „Mietnomaden“ in den Duden aufgenommen. Gegründet wurde Mietercheck.de von Immobilienunternehmern mit eigenen Vermietungen, die daher aus eigener Erfahrung wissen, dass die klassische Bonitätsprüfung für eine Mietentscheidung nicht immer ausreichend ist. Sie nutzen die gesetzlichen Möglichkeiten für die einzigartige Bonitäts-Systematik, die Vermietern – und damit auch Mietern – eine langfristige und positive Zusammenarbeit ermöglichen soll. mietercheck.de/ 

Pressekontakt:
Aleksander Rasic     |[email protected]
Telefon: 0711 99760790

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Zettachring 2
70567 Stuttgart
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